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Barcode-Etiketten erstellen: Größe, Software und Drucker

Aktualisiert am · 2 Min. Lesezeit · Labex Label

Von der richtigen Nummer über die Etikettengröße bis zum Drucker: der kompakte Weg zu Barcode-Etiketten, die beim ersten Mal scannen.

Barcode-Etiketten erstellen: Größe, Software und Drucker

Ein Barcode-Etikett ist schnell gedruckt. Damit es auch zuverlässig scannt, müssen vier Dinge passen: der Code, die Größe, die Software und der Drucker.

1. Der richtige Code

Code Wofür Nummer
EAN-13 Verkauf im Handel und auf Marktplätzen von GS1 Germany (kostenpflichtig)
Code 128 Lagerplätze, interne Artikelnummern, Inventur frei wählbar
QR-Code Links, Produktinfos, Rückverfolgung frei wählbar
FNSKU Amazon-Versand durch Amazon von Amazon, siehe FNSKU-Etiketten

Für den internen Gebrauch genügt Code 128 oder QR. Wer im Handel verkauft, braucht in der Regel eine offizielle EAN.

2. Die Etikettengröße

Inhalt Empfohlene Größe
EAN-13 mit Klarschriftzeile 50 x 25 mm
EAN-13, leicht verkleinert 40 x 25 mm
Code + Artikelname + Preis 60 x 40 mm
Lagerplatz mit großem Code 80 x 50 mm oder größer

Alle Formate im Überblick: Ratgeber zur Etikettengröße.

3. Die Software

  • Software des Druckerherstellers: Zebra bietet zum Beispiel die kostenlose Version ZebraDesigner Essentials an. Viele andere Hersteller liefern ebenfalls ein eigenes Programm mit.
  • Excel-Liste importieren: Für Serien legen Sie eine Tabelle an, die Etikettensoftware erstellt ein Etikett pro Zeile.
  • Warenwirtschaft oder Shop-System: druckt Barcodes oft direkt.
  • Online-Generatoren: für einzelne Codes praktisch, für Serien unbequem.

4. Der Drucker

Für Barcodes ist ein Thermodirekt-Drucker ideal: scharfe Kanten, sattes Schwarz, keine Tinte. 203 dpi reichen für normale Codes, 300 dpi lohnen sich bei sehr kleinen Codes. Mehr dazu in Etikettendrucker kaufen.

Damit jeder Code scannt

  • Nicht zu stark verkleinern: Unter etwa 80 % der Nenngröße wird eine EAN schwer lesbar.
  • Ruhezone links und rechts frei lassen.
  • Schwarz auf Weiß, keine farbigen Hintergründe.
  • Vor der Serie testen, mit Handscanner oder Smartphone.

Unsere Barcode-Etiketten aus Thermo-Top-Papier drucken ein sattes Schwarz und sind abriebfest, damit der Code auch nach vielen Griffen lesbar bleibt.

Häufige Fragen

Welcher Barcode für interne Artikelnummern?

Code 128 oder ein QR-Code. Die Nummern können Sie frei vergeben.

Welche Etikettengröße für eine EAN-13?

50 x 25 mm ist eine gute Größe mit Klarschriftzeile; 40 x 25 mm passt bei leicht verkleinertem Code.

Brauche ich eine EAN von GS1?

Für den Verkauf im Handel und auf den meisten Marktplätzen in der Regel ja. Für den internen Gebrauch nicht.

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